Wandertipps für den Frühling

Die Tage werden länger, die ersten Gipfel blitzen schneefrei hervor und die Natur erwacht aus ihrem Winterschlaf. Der Frühling in den Alpen ist eine der spektakulärsten Zeiten für Wanderer – wenn man weiß, worauf es ankommt. In diesem Beitrag erfährst du, worauf du bei deinen ersten Touren achten solltest und warum der Bergfrühling im Tal ganz anders aussieht als am Gipfel.

Eine Zeit der Kontraste

Während im Tal bereits die ersten Frühlingsblumen blühen, herrscht in den höheren Lagen der Alpen oft noch tiefster Winter. Diese Übergangszeit im Mai und Juni erfordert von Wanderern ein besonderes Maß an Planung und Flexibilität. Wege, die im Hochsommer problemlos begehbar sind, können jetzt noch unter tückischen Altschneefeldern begraben sein.

 

Genau hier liegt der unschätzbare Vorteil eines Urlaubs in den Wanderhotels. Du profitierst von der Expertise der ausgebildeten Wanderführer. Sie wissen tagesaktuell, welche Pfade bereits trocken sind und wo noch Gefahr durch Altschnee lauert. Bei einer geführten Tour genießt du maximale Sicherheit und entdeckst Orte, die du allein vielleicht übersehen hättest.

Wandertipps - Frühling
© Cam Poetry

5 Tipps zum Frühlingswandern

Wähle bevorzugt südseitig ausgerichtete Hänge. Hier hat die Frühlingssonne bereits ganze Arbeit geleistet: Die Wege sind meist deutlich früher trocken und schneefrei als in schattigen Nordlagen. Achte auf Sonnenschutz, Kopfbedeckung und Sonnenbrille. Die Kraft der Sonne in den Bergen wird im Frühling gern unterschätzt.

Während man im Hochsommer oft im Morgengrauen startet, um der Mittagshitze zu entgehen, darfst du es im Frühling entspannt angehen. Es macht sogar Sinn, später zu starten! Lass der Sonne Zeit, die Luft zu erwärmen und die Wege nach einer kühlen Nacht abzutrocknen.

Im Tal ist es so warm, dass du kurzärmlig unterwegs sein kannst, während weiter oben fast noch winterliche Bedingungen herrschen. Packe Kleidung ein, die du - wie eine Zwiebel - in Schichten kombinieren kannst. Achte auf Windstopper, eine warme Jacke und wasserfestes, stabiles Schuhwerk. Besonders wichtig: Wanderstöcke geben dir auf feuchtem Untergrund die nötige Stabilität.

Beachte, dass deine Kondition nach der Winterpause vielleicht nachgelassen hat. Starte mit wenigen Höhenmetern und kürzeren Touren und steigere langsam das Niveau. In jedem Wanderhotel findest du dank fachkundiger Beratung die richtige Tour für dein Können.

Nach dem Winter sind viele Pfade durch Lawinen oder Windwurf noch blockiert und müssen erst instand gesetzt werden. Auch viele Almhütten öffnen erst im Laufe des Junis. Unsere Wanderconcierges wissen tagesaktuell, welche Wege bereits sicher gewartet sind und wo du schon jetzt einkehren kannst.

Frühlingsblumen am Wegesrand beim Wandern in den Alpen.

© Cam Poetry

Leuchtend blaue Alpenblumen auf einer Almwiese bei Filzmoos.

© Michael Perschl

Bei einer Gipfeltour im Frühling können noch Schneefelder den Weg queren.

© Michael Perschl

Frau wandert beim Wanderurlaub in Österreich über eine Almwieser voller weißer Blüten.

© Cam Poetry

Bei der geführten Wanderung in Österreich begegnet die Gruppe Altschneefeldern am Penkkopf.

© Michael Perschl

Dein Logenplatz im Bergfrühling

Lass dich bei einer geführten Tour sicher zu den schönsten Frühlingsplätzen begleiten oder hol dir bei unseren Wanderconcierges die besten Insider-Tipps für deine eigenen Entdeckungsreisen.

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