Alle Wege führen in den Wald

12. September 2019

Wandernd im Wald baden – so entspannend und vielfältig ist bei den Wanderhotels eine Auszeit zwischen Bäumen, Moosen und Flechten. Die Gastgeber der Wanderhotels kennen sich nicht nur in der Bergwelt aus, sondern auch in den umliegenden Wäldern. Gemeinsam mit ihren Gästen gehen sie auf Entdeckungen in das Gehölz und entschleunigen im Forst. Die einen lassen sich dabei auf Kraftplätzen nieder und werden selbst beim Yoga für ein paar Minuten zum Baum, die anderen sammlen Köstliches am Wegesrand und bringen so den Wald in den Kochtopf. Es gibt unterschiedliche Ansätze, um im Wald zu baden und wandern. Lassen Sie sich inspirieren.

  

Lebenskräfte wecken im Wald

Berge können kraftvoll und inspirierend sein. Wälder in den Bergen aber noch viel mehr. Das weiß Michael Trocker vom Wanderhotel Europa in Seis am Schlern. Gemeinsam mit seinen Gästen fängt er die Stimmungen der Natur ein – mal mit der Kamera in der Hand, mal ganz bei sich auf uralten Kraftplätzen. In luftigen Höhen können Wanderer zur Ruhe kommen und ihre Seele heilen lassen. Das gelingt beim Waldbaden durch spezielle Atem- und Entspannungsübungen. Durch die fokussierte Achtsamkeit auf das Hören, Sehen, Riechen, Fühlen und Atmen gelangt man im Hauensteiner Wald mitten in den Dolomiten wieder zu seinen eigenen Wurzeln. „Wer mit mir eine Kraftplatzwanderung unternimmt und im Wald badet, entdeckt die Schönheit der Landschaft, aber auch ein Stück von sich selbst“, sagt Michael Trocker. Wer auch loslassen möchte, packt die Gelegenheit am Wipfel und wandert mit auf die Seiser Alm oder in die Wälder rund um den Schlern. Mehr zum Wanderhotel Europa

Wanderhotel Europa Waldbaden

 

Yoga wirkt im Wald

Selbst zu einem Baum werden. Sich von nichts ablenken zu lassen. Die Füße verwurzelt im weichen Moosboden. Die Hände aufrecht und stark nach oben in den Himmel gestreckt. Der Blick nach vorne auf die Lichtung gerichtet. Die Yogaübung „Baum“ macht frei und wirkt besonders mitten im Wald – ohne nervige Entspannungsmusik oder künstlichen Gerüchen von Räucherstäbchen. Die frische Luft, das Knacksen der Äste und das Rauschen der Blätter reichen, um wieder Hochgeschwindigkeitsmodus des Alltags runter zu kommen. Je langsamer sich der Körper bewegt, desto ruhiger wird der Geist. Da hatte Hanna vom Wanderhotel Magdalenahof im südtirolerischen Gsiesertal recht. Einmal in der Woche kombiniert sie entlang des Talblickweges Waldbaden mit Yogaübungen. Eine herrlich entspannende Kombination, die einem mit Natur Mutter verbindet und schöne Momente schenkt. Mehr zum Wanderhotel Magdalenahof

Wanderhotel Magdalenahof Waldbaden

 

Picknick und Wellness im Wald

Die Glemmtaler in den salzburgerischen Alpen wussten schon seit jeher um die Schätze des Waldes. Sie bauten mit Holz, heizten mit Holz und brachten es über den Wasserweg zu den Salzsalinen in Bad Reichenhall. Heute sind die Wälder auf den Hängen des Glemmtals ein Abenteuerspielplatz und ein Auszeitort für die ganze Familie. Als Basislager für individuelle Entdeckungen und geführte Wanderungen eignet sich das Wanderhotel Glemmtalerhof bestens. Vom herzlich geführten 4-Sterne-Superior-Haus ist es zum Beispiel zum Waldwellnessweg am Reiterkogel nicht weit. Zwischen 200 Jahre alten Fichten sind auf hier 1.700 Meter Seehöhe Yogaplätze, Hängematten zum Schaukeln, Holzliegen, eine Waldbibliothek und Picknickplätze zu finden. Kinder sind begeistert vom Märchenwald, wo ihre Lieblingsfiguren aus den Büchern zum Leben erweckt werden. Bei einer Heilkräuterwanderung erfährt man Praktisches, zum Beispiel, dass sich die Nadeln der Bäume super als Badezusatz eignen. Die ätherischen Öle und Terpene haben eine erfrischende, desinfizierende und für die Bronchien heilsame Wirkung. Und sogar für den Muskelkater nach dem Wandern gibt es Heilsames aus dem Wald. Mehr darüber erfahren Waldapotheken-Interessierte beim Wanderurlaub im Glemmtal. Mehr zum Wanderhotel Glemmtalerhof

Wanderhotel Glemmtalerhof Waldbaden

 

Essbares aus dem Wald

Klar, Pilze aus dem Wald sind köstlich – und die Beeren am Wegesrand. Doch es gibt noch mehr, was der Wald auf dem Teller zaubert. Im Wanderhotel der daberer. das biohotel im kärntnerischen Gailtal, der ersten Slow Food Travel Region der Welt, überrascht die Jägerin und Sammlerin Sigrid die Gäste immer wieder mit köstlichen Kreationen. Zuerst wird bei einer Wanderung im Wald allerlei aufgelesen, dann bei einem Mini-Kochworkshop gemeinsam gekocht und das Waldaroma an den Gaumen gehaftet. Die Rezepte sind einfach, aber gut – und lassen sich zu Hause leicht nachmachen. Zudem liegt der Daberer direkt beim Wald und nutzt diesen sogar als Freiluftspa. Von der Waldsauna geht’s nämlich direkt in den Waldteich mit Steg und Floß, danach unter den Bäumen entlang des Barfußpfades zur Liege. „Wellness und Genuss ist überall, vor allem in der Natur. Deshalb sind wir kein Wellnesshotel nur für drinnen“, erklärt Hausherrin Marianne Daberer, die Gründungsmitglied im „Slow Food Convivium Alpe Adria“ ist. Mehr zum Wanderhotel Daberer

Wanderhotel Daberer Essbarer Wald

 
 

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