Winter wie er früher einmal war

12. November 2013
Von romantisch bis extrem sportlich

Aus Ernst wird Spaß: Ob Skifahren, Schneeschuhwandern oder Schlittenfahren – winterliche Fortbewegungsarten haben ihren Ursprung oft im eiskalten Überlebenskampf Mensch gegen Natur.
Schneeschuh-Pirsch wie anno dazumal
Skifahren ist doch ein neumodischer Trend! Stimmt nicht? Doch! Die ältesten erhaltenen Ski sind „nur“ 3.000 Jahre alt, Schneeschuhe dagegen dienten schon vor 6.000 Jahren nordischen Jägern und Sammlern als Fortbewegungsmittel im arktischen Winter. Wer einsank, starb. Ganz einfach. 150 Generationen später sind Schneeschuhe längst von der Lebensversicherung zur Spaßversicherung mutiert! Das Spaßzentrum für Schneeschuh-Fans ist das Ötztal, genauer: das Wanderhotel Falkner in Niederthai auf 1560 Metern Höhe. Beim „Schneeschuh-Opening“ Mitte Dezember stapfen Gäste auf Schneeschuhen und mit Ferngläsern „bewaffnet“ auf den Spuren von Hirsch, Reh, Fuchs und Hase durch den tiefen Schnee an der Wildfütterung vorbei. Und nach der winterlichen Schneeschuh-Pirsch schwingt man in einer urigen Ötztaler Hütte ein. www.falknerhof.com


Schöne Aussichten für Skifahrer
Geschützt von König Ortler versteckt sich Trafoi in der Südtiroler Winterwelt. Nicht mehr als eine Handvoll Häuser zwischen Südtiroler Vinschgau und Stilfserjoch. In einem der Berghäuser wurde Gustav Thöni geboren. 62 Jahre, drei olympische und sieben WM-Medaillen später ist der Trafoier einer der größten Skifahrer aller Zeiten. Thönis Geburtshaus ist heute ein Berghotel – und das weithin beste Basislager für Skifahrer. Gustav Thöni geht regelmäßig mit seinen Gästen auf Skisafari im Antlitz des Ortler. Und Skizwerge sausen den hoteleigenen Anfängerhang hinab. Abends wandeln müde Skihelden dann vom prasselnden Kaminfeuer im Foyer durch das hoteleigene Skimuseum mit vielen historischen Skiern und Gustavs Medaillen direkt zum Abendessen. Und draußen thront König Ortler über Trafoi und dem Wanderhotel Bella Vista.
http://www.bella-vista.it/de/


Der Himmel auf Erden liegt HINTER dem Rücken der Pferde
Wie der Schneeschuh war der Pferdeschlitten bis weit ins 20. Jahrhundert hinein alles andere als ein touristisches Spaßmobil, sondern ein überlebenswichtiges Arbeits- und Fortbewegungsmittel. Früher transportierten die Bauern Heu und Holz von Wiese und Wald zum Hof, heute kutschieren Gastgeber ihre Wintergäste durch die tiefverschneite Winterwunderwelt. Mit einer Extraportion Romantik gesegnet ist das Kärntner Bergdorf Heiligenblut am Fuße des Großglockners, seines Zeichens der höchste Berg Österreichs. Bei den „Magischen Momenten“ vom Wanderhotel Glocknerhof geht’s jeden Dienstag im Winter zuerst mit Pferdeschlitten und danach mit einem Nationalpark-Ranger mitten hinein in die weiße Welt der Apriacher Almen. Lassen Sie Ihre Seele im Pferdeschlitten schaukeln – unerreichbar weit weg vom Alltagsstress!
www.glocknerhof.info



Lachmuskelgarantie auf zwei Kufen

Das hätten sich die alten Ägypter auch nicht träumen lassen, dass das Hilfsmittel, mit dem sie in Hunderten von Jahren voller Schufterei ihre Pyramiden bauten, 4500 Jahre später eines der beliebtesten und lustigsten Wintersportgeräte überhaupt ist. Der Schlitten. Ab dem 15. Jahrhundert wurden Schlitten erstmals für Vergnügungsfahrten verwendet, Ende des 16. Jahrhunderts wurden bereits die ersten Schlittenrennen durchgeführt. Topspot für Schlittenfahrer im 21. Jahrhundert ist Neukirchen am Großvenediger. Mehrere Naturrodelbahnen sorgen für Rodelspaß für die ganze Familie – unter Flutlicht auch noch bis 22 Uhr. Übrigens: Vom Wildkogel kann man in einem Rutsch hinab ins Salzachtal schlitteln – auf der längsten Rodelbahn der Welt! Bestes Basislager für Rodler und Schlittenfahrer: das Wanderhotel Gassner in Neukirchen.
www.hotel-gassner.at



Wärmflaschenschubsen einst und heute
Eisstockschießen hat seine Ursprünge in Skandinavien des 13. Jahrhunderts und breitete sich über die Jahrhunderte über Holland bis in die Alpen aus. Heute ist Eisstockschießen – auch dank seiner wenig reglementierten Spielarten – ein allseits beliebter Winterspaß. Die Eisstöcke bestehen meist aus Birnen- oder Ahornholz und haben einen schmiedeeisernen Ring. Sie unterscheiden sich in Form, Größe und Gewicht meist sehr stark. Geschossen wird auf zugefrorenen Teichen, auf Seen oder auch auf aufgestauten Bächen. Häufig werden auch extra dafür angelegte „Eisbahnen“ verwendet, die möglichst 40 Meter oder länger sind. Ein Geheimtipp für Freunde des gepflegten Wärmflaschenschubsens ist das Wanderhotel Kirchner in Bramberg zwischen Kitzbüheler Alpen und Nationalpark Hohe Tauern – ein Hotel mit eigener Eisstockbahn! www.wanderhotel.at
 
 

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