Wald ist mehr als Bäume


"Ents" in unseren Wäldern?
Kennen Sie die "Ents" in Herr der Ringe? Das sind sogenannte "Baumhirten", die wie uralte Bäume aussehen, sprechen und gehen können. Sie sind ur-uralt, moosbehangen und zeichnen sich durch - für menschliche Verhältnisse - sehr langsame Langsamkeit aus. Sie wollen einfach ihre Ruhe und ihren Frieden. An diese Wesen muss ich denken bei der Lektüre "Das geheime Leben der Bäume" von Peter Wohlleben. Nur ist letzterer Förster und kein Fantasy Autor wie J.R. Tolkien. Peter Wohllebens Liebeserklärung an den Wald
Trotzdem schließen, laut seines Bestsellers, Bäume Freundschaften, erziehen ihre Kinder, kommunizieren, helfen schwachen Nachbarn und haben sogar ein "Gedächtnis". Klingt befremdlich für das Werk eines Experten. Doch Fachwissen schafft Vertrauen und zahlreiche seiner Beobachtungen und Erfahrungen sind wissenschaftlich belegt. Peter Wohllebens Buch fesselt, er bringt es fertig komplexe Zusammenhänge in einfache Worte zu packen. Und es ist unglaublich, wie viel um uns herum vor sich geht, was uns bei unserem sonntäglichen Waldspaziergang verborgen bleibt.
Sozialamt Wald
Über die menschliche Evolutionstheorie um das Überleben des Stärkeren würden Bäume nur verwundert ihren Kopf - beziehungsweise ihre Krone - schütteln. "Denn ein Baum kann immer nur so gut sein wie der ihn umgebende Wald. Und dort stehen nun auch viele Verlierer", weiß Peter Wohlleben. Die starken Bäume sind nämlich auch auf die kleinen und schwächeren Kollegen angewiesen. Würden die Verlierer sterben, wäre der gesamte Wald nicht mehr geschlossen. Hitze und stürmische Winde könnten bis auf den Waldgrund vordringen und das lebenswichtige feucht-kühle Klima verändern. Und wer weiß, vielleicht ist ja auch der stärkste Baum einmal krank und braucht die Hilfe eines (ehemaligen) Verlierers. 
Immer schön langsam, dann wird alles gut
Wurzeln wachsen zielgerichtet zu anderen Bäumen, umgehen unsympathische Exemplare ihrer Art und unterscheiden zwischen eigenen und artfremden Spezies. Werden die Entfernungen für "persönliche" Kontakte zu groß, kommen die Pilze ins Spiel. Sie werden als "Wald-Wide-Web" bezeichnet und verbinden mit ihren unterirdischen Fäden Bäume über große Distanzen. Sogar elektrische Signale zur Weiterleitung von Information wurden beobachtet. Alles natürlich sehr langsam. So mancher Baum steckt mit 150 Jahren noch in den Kinderschuhen - jedenfalls in Wäldern, denen man "Zeit" lässt.

Lehnen Sie sich einen Augenblick zurück und lassen Sie sich von der wunderschönen Vitalpina Broschüre "Waldbaden" in kühles Grün entführen:
Die Vitalpina Hotels Südtirol vermitteln das vital-alpine Lebensgefühl Südtirols aufbauend auf den Säulen Aktiv, Ernährung und Wohlfühlen. Beim „Waldbaden“ haben die Vitalpina-Gäste die Möglichkeit, anhand von geführten naturbezogenen Sinnesübungen, ihre Aufmerksamkeit weg von ihren Gedanken hin auf die Natur zu richten

Und, Lust auf Wald bekommen? Das sind unsere Wanderhotels, die bei dem Vitalpina Waldbad-Programm teilnehmen: 
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09. Dezember 2019

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