Sicherheit wandert mit

Wandern ist ein Sport! Die Berge sind nicht ungefährlich! Und Wandern in den Bergen erfordert zu Ihrer eigenen Sicherheit einiges an Vorbereitung und Wissen.
Würden Sie denn auf die Idee kommen, ohne Training, Sicherheitsvorkehrungen und entsprechende Vorbereitungen einen See zu durchschwimmen? Wohl kaum. Was ich damit sagen will, ist, dass das Wandern in den Alpen nicht unterschätzt werden darf und nicht zu vergleichen ist mit einem Spaziergang in der Ebene.

Leider geschieht dies zu oft, so dass schlechte Ausrüstung, mangelnde körperliche Fitness, Verirrungen und Übermüdung zu bösen Bergunglücken führen können. Doch lassen sich viele Unfälle durch die richtige Vorbereitung und durch entsprechendes Wissen vermeiden. Bei den Wanderhotels – best alpine sind Sie in besten Händen, denn die Hoteliers sind allesamt selber Bergfexe, die auch um die Tücken des Wanderns wissen und Sie professionell, individuell und persönlich beraten.

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So nicht!

Trotzdem lohnt es sich, vor dem Wanderurlaub einige Tipps zu beherzigen, die vom österreichischen Alpenverein hervorragend in einem kleinen Folder (Kreditkartengröße) zusammengefasst wurden.
Hier in Kurzversion die häufigsten Fehlverhalten und wie man es richtig macht:

1.      Überanstrengung kann zu plötzlichem Herztod, Kreislaufkollaps und Unfällen, wie Stürzen, führen. Sind die Muskeln müde, stolpern die Beine leichter. Lässt die Konzentration nach, können Fehltritte schon mal verheerende Folgen haben.
TIPP: Gesund in die Berge
Bergwandern ist Ausdauersport. Die positive Belastungsgrenze für Herz und Kreislauf setzen Gesundheit und eine realistische Selbsteinschätzung voraus. Vermeide Zeitdruck und wähle das Tempo so, dass niemand in der Gruppe außer Atem kommt.
  • Regelmäßige sportliche Betätigung vor dem Wandern (Ausdauer und Muskeltraining)
  • langsam losgehen und mit kurzen Touren beginnen
  • Wassermangel und Unterzucker durch ausreichende Nahrungszufuhr während der Wanderung vermeiden
  • mit grippalem  Infekt oder Verkühlung daheim bleiben und auskurieren
  • bei großer Hitze kühle, schattige Routen wählen
  • Warnsignale wie Herzrasen, anhaltende Atemnot, Brustschmerzen oder Übelkeit ernst nehmen und Wanderung abbrechen bzw. frühzeitigen Notruf setzen
  • Wichtig: Besonders auf Kinder Rücksicht nehmen

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Den für mich "richtigen" Weg wählen

2.      Schlechte Planung
. Plötzlicher Wetterumschwung macht die Wege rutschig, mangelnde Kenntnis der Route oder Verirrung in unwegsames, steiles Gelände können zu folgenreichen Unfällen führen.
TIPP: Sorgfältige Planung
Wanderkarten, Führerliteratur, Internet und Experten informieren über Länge, Höhendifferenz, Schwierigkeit und die aktuellen Verhältnisse einer Tour. Achte besonders auf den Wetterbericht, da Regen, Wind und Kälte das Unfallrisiko erhöhen.
  • Tour, Wetter, Gruppenkönnen, aktuelle Verhältnisse und Ausrüstung checken
  • Faustformel zur Berechnung der Gehzeit: 
           ca. 300 Höhenmeter pro Stunde für den Aufstieg
           ca. 500 Höhenmeter pro Stunde für den Abstiegca
           ca.4 km horizontal pro Stunde
  • Bergwegkategorisierungen der Alpenvereine beachten:
           Schwarz – für schwindelfreie, trittsichere und alpin erfahrene Bergsteiger
           Rot – für trittsichere, geübte Bergwanderer
           Blau – Talwege

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Also damit hatte ich jetzt nicht gerechnet...
 
3.      Schlechte Ausrüstung. So banale Fehler wie keine Regenjacke, schlechtes Schuhwerk, fehlende Sonnencreme oder Erste-Hilfe-Set können zu Unterkühlung, Blasen, schweren Verbrennungen usw. führen
TIPP: Vollständige Ausrüstung und passendes Schuhwerk
Passe deine Ausrüstung deiner Unternehmung an und achte auf ein geringes Rucksackgewicht.
  • richtige Wahl der Wanderschuhe. Fester knöchelhoher Schuh für bergiges Gelände, leichter knöchelhoher Wanderschuh mit guter Profilsohle für Bergwege. Zu schwere und feste Schuhe sind wiederum kontraproduktiv
  • Regen- und Kälteschutz (entsprechende Jacke)
  • Sonnenschutz
  • ausreichend Getränke und Verpflegung
  • gute Wanderkarte
  • Mobiltelefon
  • Erste-Hilfe-Paket
  • Wanderstöcke
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Hier hat Herrchen bei der Ausrüstung mitgedacht

4.      Mangelnde Trittsicherheit, „schlampiges“ Gehen sind die häufigste Unfallursache am Berg. Müdigkeit, nachlassende Konzentration und zu hohes Tempo führen vor allem beim Abstieg zu Ausrutschen und Stolpern.
TIPP: Trittsicher, langsam und konzentriert gehen
  • auf steilen Wegen bewusst langsam gehen, kleine regelmäßige Schritte sparen Kraft
  • bei Abstiegen Pausen einlegen, langsam gehen und Stöcke benutzen

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Wanderstöcke und ausreichend Pausen

5.      Verirrungen in wegloses Gelände bergen Orientierungsverlust, Absturz und Steinschlag. Häufig unterschätzt werden Altschneefelder, bei denen man leicht ins Rutschen gerät und sich nicht mehr halten kann.
TIPP: auf markierten Wegen bleiben
Vermeide Abkürzungen und kehre zum letzten bekannten Punkt um, wenn Du vom Weg abgekommen bist! Die Unfallstatistik zeigt, dass sich Notfälle wie lebensbedrohliche Übernachtungen in freier Natur besonders in den Herbstmonaten ereignen, wo die Tage schon merklich kürzer sind.
  • richtige Ausrüstung (warme Jacke, Biwak, Stirnlampe usw.) kann hier Leben retten
  • GPS und gute Wanderkarten helfen, auf markierten Wegen zu bleiben und die Orientierung zu behalten

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Keine Abkürzungen, die führen oft ins "Nichts"

Bei den Wanderhotels – best alpine sind sie in den Händen von Profis. Sicherheit wird großgeschrieben. Die Hoteliers kennen das Gelände ihrer Berge wie ihre Westentasche und wissen um tückische Passagen, exakte Tourenansprüche und wichtige Informationen. Bei zahlreichen geführten Wanderungen kann man sich gegenseitig kennenlernen und der Hotelier bekommt einen Eindruck von Ihrem Wanderkönnen, so dass er nachher Ihre Bergtour mit Ihnen gemeinsam planen und Ihren Bedürfnissen genau anpassen kann. Fehlende Ausrüstung kann in jedem Hotel ausgeliehen werden, gutes Kartenmaterial steht zur Verfügung und oft gibt es auch eine ordentliche Wanderjause mit auf den Weg oder die Möglichkeit, sich eine solche zu richten.

Also: Als Vorbereitung für Ihren nächsten Wanderurlaub ist von Ihnen in erster Linie ein wenig Ausdauertraining (zügiges Gehen, Radeln) und Muskelaufbau in Oberschenkeln (Kniebeugen) und Rücken (Planke) gefragt – das tut gut und macht Spaß! Für alles andere stehen wir Ihnen helfend zur Seite!
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19. Oktober 2019

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