Wandergeschichten & Tourentipps

Neues aus unserer Schreibwerkstatt

Neben Neuigkeiten & Wissenswertem über unsere Wanderhotels, gibt unsere Autorin mal Tipps & Tricks, mal praktische Hinweise aus dem (Wander-)Alltag. Sie verrät Rezepte zum Nachkochen & erzählt mal Aktuelles, mal Historisches. Erfahren Sie mehr über regionale Bräuche & Gepflogenheiten. Tauchen Sie ein in Geschichten, die das Leben schreibt.

Seensucht nach Abkühlung ohne Menschenmassen?

Es ist heiß dieses Jahr. Richtig heiß. Ein Hitzerekord jagt den nächsten. Was gibt es da Herrlicheres als abzutauchen in kühles Nass. Diese Idee hat leider fast jeder. Überfüllte Bäder, Strände und Seen sind nicht jedermanns Sache. Wie wäre es stattdessen, die Beine in die Hand zu nehmen und kleine aber sehr feine Bergseen in den Alpen zu entdecken? Wir verraten Ihnen unsere top fünf richtig geheimen Geheimtipps wie Sie Ihre Seensucht stillen können.

Abenteuer für kleine Füße: Falkertsee
Direkt am Falkertsee auf 1872m Seehöhe liegt das Heidi Hotel – ein Kinderparadies. Keine Autos. Keine Allergien. Kein „Mama, wie weit ist es noch?“. Denn der kleine Bergsee liegt inmitten der sanften Bergkulisse der Nockberge direkt vor der Haustür des Hotels . In wenigen Minuten ist das andere Ufer per Ruderboot erreicht. Bei leichten Wanderungen, Klettertouren für Kinder oder Ponyreiten kann sich die ganze Familie ordentlich aufheizen, um dann in dem circa 12 Grad „kühlen“ Wasser echte Erfrischung zu finden.

Bödensee statt Bodensee
Die kleinen Punkte auf dem „o“ machen hier den großen Unterschied. Der Bödensee – genau genommen die Bödenseen - sind nämlich kein Schwäbisches Meer, auf dem sich bei diesem Wetter zehntausende Schiffe, Boote und Bretter tummeln, sondern  hochalpine Bergseen wie aus dem Bilderbuch: winzig, eiskalt und in unverbaubarer Toplage mitten in den Sextner Dolomiten. Wer vom Fischleintal im Süden des Bergsteigerdorfes Sexten zweieinhalb Stunden lang die Beine in die Hand nimmt, wird auf gut 2000m Seehöhe reich belohnt. Das Panorama ist umwerfend – einer der Bödenseen fängt Sie kristallklar auf! Bester Ausgangspunkt: das Berghotel Sexten. „Das Berghotel liegt am schönsten Fleck im schönsten Tal der Welt“. Das sagte nicht irgendwer, sondern ein Mann namens Luis Trenker.
Kalte Milch im Hochgebirge: Lago di Latte Meran ist von Mutter Natur überreich beschenkt worden. Hoch oben, gut versteckt und nur mit festen Bergschuhen erreichbar, liegen die Spronser Seen – ein dutzend wie zufällig in die wilde Welt der Texelgruppe hingewürfelter „Lacken“. So einzigartig wie ihre Lage, sind die Namen der Bergseen: Scharz See, Grünsee, Mückensee, Langsee, Schiefer See und eben Milchsee. Nicht allzu schwierig – wenn auch mit acht Stunden tagesfüllend – ist die Rundwanderung von der Bergstation der Hochmut Seilbahn zu der größten hochalpinen Seenplatte Südtirols. Bestes Basislager für die Spronser Seen: Das Wanderhotel Golserhof, das sich hoch über den Dächern Merans an einen Sonnenhang schmiegt. Übrigens – in Meran ist man erheblich schneller als bei den Seen. Nostalgischer Sessellift sei Dank.
Vom Käse zum Junsee Wir ziehen das Pferd mal von hinten auf. Bestes Basislager für den Aufstieg zum  Junssee ist das Natur- und Wanderhotel Tuxertal in Tux. Warum? Alles bleibt in der Familie. Schwester Iris freut sich, als Wanderführerin ihre Gäste zu der idyllischen Bergkäserei „Stoankasern“ begleiten zu können, denn dort ist ihre Schwester Silvia Hüttenwirtin. Der Schwager höchstpersönlich ist der Käsemeister.  Und dort ist auch der Startpunkt der Wanderung. Es empfiehlt sich, ordentlich köstlichen Bergkäse einzupacken, denn auf der 7-stündigen Tour braucht man die eine oder andere Jause. Ob man dann in kaltes Wasser springt, die Füße zwischen Eisschollen hängt oder sich wünscht Schlittschuhe dabeizuhaben, liegt an der jeweiligen Wetterlage. In kalten Sommern kann es passieren, dass der Jaunssee komplett zugefroren bleibt. Aber was soll’s – wir haben ja den guten Käse und Iris dabei! Der Vilsalpsee – wo Hotelierin Ramona schon schwimmen lernte Es gibt wohl kaum eine leidenschaftlichere „Wasserratte“ als Ramona Barbist vom Lumberger Hof. Sie kennt jede noch so unscheinbare Abkühlungsmöglichkeit im Tannheimer Tal. Gern begleitet sie Sie zum Vilsalpsee. Er ist das Herzstück des nach ihm benannten Naturschutzgebietes, das eine bedeutende Rolle als Brut- und Lebensraum von Vögeln spielt. Erreichbar ist dieser 1165m hoch gelegene Bergsee verhältnismäßig einfach – per Auto (bis 10 und ab 17 Uhr), Bummelzug, Pferdekutsche, Bus oder über einen gut ausgebauten Fußweg. Spezielle Geheimplätze, Einkehrmöglichkeiten und Tipps hält Ramona für Sie bereit. Weiterführende Links:
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19. August 2019

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