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Kommunikation ohne viele Worte – der Hundeflüsterer Lou vom Vinschgerhof

„Gib Pfote“ – „Braver Hund“. Dieses kleine „Kunststück“ lässt der Hundebesitzer an sich gern vorführen. Ist ja auch nett. Aber das Entscheidende an einer harmonischen Beziehung zwischen Herrchen/Frauchen und Hund/Hündin ist es nicht. Im folgenden Artikel werde ich übrigens von „Mensch“ und „Hund“ schreiben, um Worte zu sparen. Ich bitte alle Hündinnen um Verständnis.


Ich und mein Hund oder eher mein Hund und ich

„Viele Worte braucht es nicht für ein vertrauensvolles Verhältnis zwischen Mensch und Hund“, weiß der Südtiroler Hundeflüsterer Lou aus jahrelanger Erfahrung. An sich verlangt der harmonische Umgang mit einem Vierbeiner vor allem Konsequenz und Durchsetzungsvermögen – wie Kindererziehung auch. Doch wie Kinder, können Hunde einfach „nicht folgen“. Kinder heulen oder diskutieren, Hunde fletschen die Zähne, rennen weg, springen hoch und tun eben allerhand anderes als das, was wir wollen – bis wir resigniert aufgeben oder wütend rumschreien.

Es geht hier nicht um „brave“ oder „schlimme“ Hunde, sondern um Missverständnisse und mangelnde Empathie des Menschen. Wir deuten die Sprache des Hundes oftmals nicht richtig und verhalten uns dementsprechend falsch, was wiederum den Hund verwirrt und zu falschem Verhalten seinerseits führt und so weiter und so fort.


"Hundisch" kann man im Südtiroler Vinschgerhof lernen

Hier kommt Lou ins Spiel. Durch jahrelange Erfahrung mit Hunden hat er ihre Sprache gelernt. Er habe zwar auch einschlägige Kurse zum Hunde-Erziehungs-Thema besucht, aber an sich sei sein Verständnis den Tieren gegenüber zu ihm gekommen. Die Hunde selber hätten es ihm gezeigt, erzählt Lou. Eine Fremdsprache lernt sich auch besser von einem Muttersprachler als in einem Volkshochschulkurs.

„Früher habe ich viel mit Border Collies gearbeitet. Das sind sehr sensible Hunde. Falsche Körpersprache von Seiten des Menschen bringen diese Tiere ganz schnell durcheinander. Es versteht schlicht nicht, was wir von ihm wollen oder es versteht sogar etwas ganz Falsches“, sagt Lou.

Beispiel für ein klassisches Mißverständnis

Ein Hund rastet jedes Mal aus, wenn andere Hunde nahen. Das bedeutet Stress und Angst für den Besitzer. Schon bevor die Situation überhaupt tatsächlich da ist, macht sich bei ihm Anspannung breit. Der menschliche Körper schüttet Adrenalin aus. Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass ein Hund das riechen kann. Dieser Geruch versetzt das Tier in eine Stresssituation, da es den menschlichen Stress als Angst vor den anderen Hunden interpretiert. Er will seinen Menschen vor den anderen Vierbeinern verteidigen. Was tut der Hund also folglich? Er geht aggressiv auf die anderen los – mit bester Absicht. Und wir verstehen es nicht.

Und jetzt?
Ja, und was kann man jetzt machen, um diese Situation zu verbessern? Lou weiß Rat: Es gibt die simple Yogaübung, drei Mal tief ein- und auszuatmen. Sofort entspannt sich der Körper. Der Hund spürt das und entspannt ebenfalls. „Keine Gefahr“ wird signalisiert. Das Gähnen von Hunden hat übrigens eine ganz ähnliche Wirkung: Stressabbau, nicht Müdigkeit wie wir Menschen interpretieren. Natürlich braucht das alles ein wenig Übung, aber Schritt für Schritt gelingt es, dass Hund und Mensch sich in der schwierigen Situation gegenseitig vertrauen mit dem Ergebnis, dass der Hund „folgt“. Interessant, gell? Kein Schreien und Schimpfen, sondern einfach atmen.

Kommen Menschen mit ihren Hunden zu Lou, bringt er den Vierbeiner binnen fünf Minuten dazu, ihm zu folgen. „Die eigentliche Arbeit mache ich mit den Menschen. Sie können mit mir lernen, ihr Tier besser zu verstehen. Das erfordert oftmals mehr Sensibilität als die Arbeit mit dem Hund“, schmunzelt er.

Während seiner Zeit in Südtirol darf er es als seine Hauptaufgabe bezeichnen, Menschen und ihren Hunden zu helfen. Er wird gerufen und sein Ruf eilt ihm voraus. 

Lou ist für Sie da - während Ihres Urlaubs im Südtiroler Vinschgerhof
Auch Sie und Ihr Hund haben die Möglichkeit, mit Lorenz Blaas - wie Lou übrigens „richtig“ heißt – zu arbeiten. Und zwar während Ihres Urlaubs im Wanderhotel Vinschgerhof in Südtirol.

Im Vinschgerhof sind Hunde nicht einfach geduldet, sondern von Herzen Willkommen. Man weiß dort, dass es nicht immer einfach und harmonisch ist zwischen Mensch und Tier. „Das Hundetraining ist ein bisschen wie Paartherapie“, lacht Marilena, die Hausherrin vom Hotel. Sie freut sich, ihren Gästen von März bis Ende Mai und von Oktober bis Januar ein Individual Training mit Lou anbieten zu können. Die Sommermonate verbringt Lou in der Schweiz auf einer Alm – inmitten von Tieren natürlich. 
Gerne nimmt der Hundeflüsterer sich Mensch und Hund an - während Ihres Urlaubs im Vinschgerhof. Also einfach gemeinsam mit Ihrem Hund Urlaub genießen und nach Herzenslust Wandern, Schmausen und Entspannen. Marilena hat ein tolles Angebot für Sie: Im Südtiroler Vinschgerhof drei Nächte zahlen und vier bleiben: ab 237 Euro – da ist auch finanziell leicht noch ein persönliches Hundetraining mit Lou drin. Ob nun konkrete Anliegen den Hund betreffend vorliegen oder nicht: Es ist sicher spannend und nützlich, ein wenig „hundisch“ zu lernen… Wanderhotel Vinschgerhof***S
Familie Pinzger
I-39028 Schlanders/Vetzan
T +39 0473 742113
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www.vinschgerhof.com

 

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24. Mai 2019

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