Hochkönig - Sagen - Weine

Der Hochkönig ist eine der sagenreichsten Gegenden Österreichs. Das mag an den sehr besonderen Felsformationen des Bergmassivs liegen oder an einer besonders fantasiebegabten Bevölkerung. Wahrscheinlich beides - und jede Sage hat bekanntlich irgendwo einen wahren Kern. "Im Wein liegt die Wahrheit" heißt es so schön, was die Familie Burgschwaiger vom Vital-Hotel Post dazu bewog zu drei der schönsten Sagen eigene "Sagenweine" zu kreieren. Sage, Wein, Wahrheit - der Zusammenhang ist klar, oder?

 

Die Sage von den "Sagenweinen"

Vor vielen Jahren trafen die Kasnocken von Thomas Burgschwaiger während einer Messe auf die Weine von Hans Preschitz, woraus eine genussbringende Freundschaft entstand. Familie Burgschwaiger hat daraufhin die Weine von Hans Preschitz in die Weinkarte aufgenommen. Ein "Weinpass" wurde erfunden: Beim Weingut Preschitz Weine kaufen bis der Pass voll ist und dann einen Urlaub im Vitalhotel Post gewinnen. Dann wurden die Sagenweine geboren und schlussendlich die Weinwanderwoche. Aber eins nach dem anderen...

 

Drei Sagen - drei Weine (Altus Rex = Hochkönig)

  • Altus Rex Ruber - rot und dunkel wie das Geisterross
  • Altus Rex Albus - weiss und hell wie der verlorene Brotlaib
  • Altus Rex Amabilis - süß und golden wie der goldene Wagen

Alle Weine sind vom Weingut Preschitz im Burgenland!

 

Die Sage vom Geisterross aus Dienten: "Altus Rex Ruber"

Der erste Sagenwein heißt "Altus Rex Ruber", ein klassischer Blaufränkischer vom burgenländischen Weingute Preschitz, zu dem die Sage vom Geisterross aus Dienten gehört. Pssst, dann können Sie es vielleicht auch hören, das Ross ohne Kopf:

Einst stiegen einige junge Leute aus Dienten des Nachts zur Sommereralm auf. Sie waren schon hoch oben bei der sogenannten Blauen Plaike angekommen, da schlug unten im Dorfe die Mitternachtsstunde. Die Leute blieben stehen und blickten ins Tal hinunter. In diesem Augenblick gewahrten sie in der Tiefe, unten vom Friedhof aus, ein Licht. Es bewegte sich bergwärts und kam mit großer Geschwindigkeit denselben Weg entlang, den sie eben aufgestiegen waren. "Es kommt uns noch einer unserer Kameraden nach ", meinten die jungen Leute und stiegen weiter hinauf gegen den Krinnsattel.
Plötzlich sahen sie das Licht wieder. Es war nun schon ganz nahe und leuchtete mit gespenstisch bläulichem Glanz. Im Wald unter ihnen wurde ein Poltern und Stampfen hörbar. Je schneller sie gingen, um so rascher kamen auch Licht und Geräusch näher. Und auf einmal war es heran! Zu ihrem Entsetzen gewahrten sie ein starkes Ross daherspringen, dem jedoch der Kopf fehlte. Die Gesellschaft fuhr auseinander, jeder suchte sein Heil in der Flucht. Das geheimnisvolle Ross aber fuhr mit schrecklichem Gewieher zu Boden und war verschwunden.

 

Die Sage vom verlorenen Brotlaib: "Altus Rex Albus"

Den zweiten Sagenwein, den "Altus Rex Albus", ein Burgundercuvèe, ziert auf dem Etikett ein Bilde der Sage vom verlorenen Brotlaib. 

An einem schönen Tag des Jahres 1827 war der Rappoldbauer Johann Glanzhofer mit seinem Fuhrwerk unterwegs zur Mitterberger Alm, knapp unter dem heutigen Arthurhaus. Dabei macht sich unter dem Rumpeln des Wagens ein Brotlaib selbstständig, der den Dienstleuten zur Jause bestimmt war, und kollerte hangabwärtsin ein Bachbett. Dort war sein Schwiegersohn Thomas Plenk gerade mit dem Streumachen beschäftigt. Er ging dem verlorenen Brot nach, fand es endlich und dazu etliche Steinbrocken mit einem so hellen Schimmer, dass er die Fundstücke für Gold hielt und mit einsteckte. Von einer Benachrichtigung der Obrigkeit sah er aus verständlichem Grund vorerst ab und versuchte es mit heimlichen Schmelzversuchen daheim im Kirchsteinlehen.

Ganz geheim blieb die Sache aber trotzdem nicht, bald war das Gerücht im Umlauf, am Kirchsteinlehen paktiere man mit dem Leibhaftigen, um Gold zu gewinnen. Nicht lang danach wurde ein Wünschelrutengänger vorstellig, der sich als sachverständiger Berater und in weiterer Folge als brauchbarer Helfer erwies. Er nahm einige Gesteinsproben auf seine nächste Wanderung durch den Pinzgau und nach Tirol mit und klopfte schließlichauch bei der Kanzlei der k.k. Eisenhütte Pillersee an, wo sich der Oberhutmann Josef Zötl (1789-1861) der Erzproben annahm. Im Mai 1829 besuchte er endlich das Lagerstättengelände und fand dieses so vielversprechend, dass er die zuständige Bergbaubehörde in Lend verständigte. Dort winkte man freilich ab: „Wir kennen den Mitterberg bereits, dort haben die Alten alles verhaut (abgebaut) und wir haben überdies noch Kupfer im Vorrat“.

Daraufhin wurde Zötl in Eigenregie tätig. Er gründete eine Gewerkschaft, die sich freilich aus kleinen Kuxen-(Anteils-)Besitzern zusammensetzte, und es begannen erste Vorarbeitenfür das Anschlagen des Mariahilf-Stollens. Erst als beim prähistorischen Pingenzug der spätere Josephi-Stollen angeschlagen und die Arbeit dort aufgenommen wurde, wo sie die Illyrer oder Kelten einst niedergelegt hatten, stellte sich der Erfolg ein. Von da an sollte das Kupfererz von Mühlbach am Hochkönig dem armen, einschichtigen Hochtal auf 100 Jahre Arbeit und Einkommen sichern. Die Versorgung der Knappen mit Milch, Butter und Fleisch sicherten wie vor 4000 Jahren schon die ausgedehnten Grünalmen unter dem Hochkönig. Für die Herstellung von Käsewaren waren übrigens schon zu Zeiten der Illyrer Kupferkessel in Gebrauch.

 

Die Sage vom goldenen Wagen: "Altus Rex Amabilis"

Wein Nr. 3 ist der "Altus Rex Amibilis". Süß und golden wie der "Goldene Wagen" mutet die Spätlese (Cuvèe aus Weissburgunder und Chardonnay) an.

Tief im Berg beim Bürgelloch, wo der uralte Stollen in die Tiefe geht, liegen viele goldene Schätze. Von Zeit zu Zeit wird an hellen Vollmondnächten ein goldener Wagen von Berggeistern bis zum Grabeneingang gezogen. Wer von den Menschenkindern diesen begehrenswerten Schatz ergreifen kann, wird sein ganzes Leben lang reich und glücklich sein. Zwei arme Hirtenbuben aus Dienten hatten einmal das Glück, den Wagen mit seinem hellen, goldenen Glanz zu sehen. Der eine Hirtenbub sagte zum anderen: “Wenn es Gotteswille ist, bekommen wir diesen Schatz.“ “Egal ob es Gotteswille ist oder nicht“, sagte der zweite, “der goldene Wagen gehört schon uns!“ In diesem Moment sank unter ohrenbetäubendem Poltern der Schatz in die Tiefe und ist für immer verschwunden.

 

Seit 2011: Sagenhafte Weinwoche im Vitalhotel Post

Wie einst der goldene Wagen weg war, so verschwindet heute der goldene Wein in der Kehle Tiefe. Und glauben Sie mir, die Weine sind gut. Ich weiß das aus eigener Erfahrung, denn ich hatte das Glück beim Weindegustationsmenü der Weinwoche im Vitalhotel Post geladen zu sein. Seit 2011 wird im Rahmen der Weinwanderwoche, gekostet, gewandert und genossen. 

Hans Preschitz kommt persönlich aus Neusiedl am See nach Dienten. Während der Weinwoche bekommen die Gäste zu jedem Abendessen eine Flasche Wein (rot oder weiß) laut Tagesempfehlung kostenfrei dazu. Familie Preschitz wandert bei den geführten Touren täglich mit. Als zusätzliches Highlight gibt es am Donnerstagabend das Weindegustationsmenü – zu jedem Gang ein anderer Wein - natürlich vom Weingut Preschitz!

  2020 findet die sehr beliebte Weinwoche vom 25. Juli bis zum 1. August statt. Buchen Sie bald, denn die Woche ist sehr beliebt und schnell ausgebucht.

 

Ein paar Schritte und Sie sind mittendrin im Skigebiet Hochkönig

 

 

Mit seinen abwechslungsreichen Pisten zählt das Skigebiet Hochkönig zu den schönsten und größten der Skiwelt Amadé. Sowohl Anfänger und Familien als auch Profis und Freestylefans finden hier sicher, wonach sie suchen. Starten Sie direkt vom hoteleigenen Skiraum ins Pistenparadies.

Haben Sie schon einmal von der "Königstour" gehört? 35 durchgehende Pistenkilometer, die in einem Tag zu bewältigen sind. Das ist ein Skierlebnis, das seinesgleichen sucht.

 

Familie Burgschwaiger freut sich auf Sie!

 

Vital-Hotel Post****

Familie Burgschwaiger
A-5652 Dienten am Hochkönig
T +43 6461 203
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www.vitalhotelpost.at

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09. Dezember 2019

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