Stuibenfall: Wasser fällt runter und Steffi steigt rauf


160 Meter Naturdusche am Stuibenfall
Es ist früh am Morgen in Niederthai im Ötztal. Ein heißer Tag kündigt sich an. Steffi, die Hausherrin vom Falknerhof, packt ihren Klettergurt, den Helm und eine dünne wasserabweisende Jacke ein. Gut zehn Minuten dauert der Spaziergang durch das erwachende Dorf. Ein Hahn kräht hinter dem Bauernhof seine Hühner wach, Kinder lachen auf ihrem Fußmarsch zur Schule. Die Sonne glitzert in den taunassen Wiesen. Steffi saugt den Anblick und die Geräusche in sich auf bis ihr Weg sie in die gründämmernde Kühle des Waldes führt. Die Luft ist feucht und frisch, erfüllt die Lungen bis in ihre Spitzen, macht wach. Ein gewaltiges Rauschen übertönt das morgendliche Vogelgezwitscher. So klingt der Stuibenfall, Tirols größter Wasserfall. 160 Meter stürzt sich das kalte Bergwasser naturgewaltig in die Tiefe. 
700 Treppen hinab ins Ötztal, 300 Höhenmeter herauf nach Niederthai
Hier beginnt der Pfad abwärts zu führen. Steffi hat einen offenen Blick hinüber zum Wasserfall und zu dem Klettersteig, den sie gleich gehen will. Noch ist alles leer. Nur zahlreiche Regenbogen schimmern in der Morgensonne, die zwischen den Bäumen ihre Strahlen in die Gischtwolken schickt. Gut 700 Treppenstufen bewältigt Steffi bevor sie den Talboden erreicht und damit den Einstieg in die Wand. Sie genießt die Vorfreude auf die kalte erfrischende Naturdusche, den Duft nach feuchtem Moos auf den Felswänden und die Stille ihres Herzschlags inmitten des gewaltigen Rauschens. Rund eine Stunde klettert Steffi gut gesichert den Wasserfall entlang nach oben. Sie ist konzentriert, geht es sportlich an. Normalerweise muss man mit drei bis vier Stunden rechnen für Auf- und Abstieg.
Aussicht auf herabfallendes Wasser und hinaufsteigende Kletterer
Die ersten Wanderer beobachten Steffi von den Plattformen aus, die entlang des 700-Stufen-Abstiegs freie Sicht auf die Kletterer und den gewaltigen Stuibenfall haben. Von der Schwierigkeit her ist der Steig ideal auch für Anfänger und Kinder ab zehn. Der Nervenkitzel bleibt trotz zahlreicher Tritthilfen und professioneller Sicherung. Wer gekitzelt werden will, klettert. Alle anderen haben am Erlebnis ihrer Liebsten teil, als Beobachter von einer der zahlreichen Aussichtsplattformen aus. "Ein generationsübergreifendes Erlebnis", wie Steffi es nennt. Sie ist fast oben. Auf den letzten Metern hat sie die Wahl zwischen der einfachen Strecke oder der etwas schwierigeren mit Querung des tobenden Wasserfalls. Heute will sie eintauchen in die Gischt, die Herausforderung annehmen, über das tosende Wasser balancieren. Auf der Mitte der Drahtseils fällt ihr Blick 160 Meter in die Tiefe. Ein Gefühl von Erfurcht und Freude erfüllt Steffi. Kühl legt sich die Feuchtigkeit auf ihre Haut und das Haar. Erfrischung pur.
Am Ursprung des Urlaubsglücks
Am Ausstieg wird sie von warmen Sonnenstrahlen empfangen. Klettergurt, Helm und Jacke sind rasch eingepackt. Zehn Minuten Heimweg durch das inzwischen wache Dorf. Die Hühner gackern munter hinter dem Bauernhof. Die Glocke der kleinen Schule schellt zur ersten Pause. Steffi freut sich auf die frühstückenden Gäste in ihrem Falknerhof. Familie Schubert will sich heute im Wanderhotel Kletterausrüstung ausleihen für den Stuibenfall-Klettersteig. Sie haben noch ein paar Fragen. Die Kinder sind schon gespannt. Wer könnte leidenschaftlicher und professioneller Auskunft geben als Steffi? Hotel Falknerhof, am Ursprung****
Familie Peter und Steffi Falkner
A-6441 Niederthai/Umhausen/Ötztal
T +43 (0)5255 - 55 88
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.falknerhof.com Weiterführende Links:
  • e-Magazin vom Falknerhof: Erfahren Sie warum Steffi ihre Heimat im Falknerhof gefunden hat. Warum Peter Fliegenfischen liebt und was den Falknerhof ausmacht.
  • Blogbeitrag: "TOP 6 Hotels für Jäger"
  • Blogbeitrag: "Winter wie früher - Geheimtipp hoch über dem Ötztal"
  • Stuibenfall-Klettersteig
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09. Dezember 2019

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