Wandergeschichten & Tourentipps

Neues aus unserer Schreibwerkstatt

Neben Neuigkeiten & Wissenswertem über unsere Wanderhotels, gibt unsere Autorin mal Tipps & Tricks, mal praktische Hinweise aus dem (Wander-)Alltag. Sie verrät Rezepte zum Nachkochen & erzählt mal Aktuelles, mal Historisches. Erfahren Sie mehr über regionale Bräuche & Gepflogenheiten. Tauchen Sie ein in Geschichten, die das Leben schreibt.

Das Wanderhotel Märchen ‚Es war einmal‘ - Die Geschichte der Wanderhotels von Zwergin Petra

Angesichts des 20-jährigen Jubiläums der Wanderhotels - best alpine hat uns Petra Gappmaier vom Wanderhotel Das Waldheim - eines unserer kleinsten Häuser - für die Klausur dieses wunderschöne Märchen verfasst, das die Geschichte unserer Hotelgruppe aus ihrer Sicht originell und wahrheitsgetreu zusammenfasst. Viel Vergnügen beim Lesen, es lohnt sich wirklich!

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Das Zwergenheim Das Waldheim von den Zwergen "Irgei" und "Berta"

Es war einmal im Niemandsland des großen Landes Österreich. In den Bergen bei den Zwergen, am Fuße des Tennengebirges, lag am Waldesrand die kleine Wald- und Wiesenpension Waldheim.

In dem heimeligen Häuschen am Waldrand wohnte die Zwergenfamilie Gappmaier, Zwergenpapa Irgei  (Georg), seine Frau Berta-Petra und die 3 entzückenden Zwergenkinder Julia, Anna und Eva-Maria, auch die emsige Zwergenoma Marianne gehörte zur Familie. Seit vielen Jahren kamen viele Sommerfrischler auf Urlaub und liebten Oma Mariannes Kochkünste.

Zwerg Irgei war ein gescheiter Kerl und so schickte er seine Frau zu einem Hexen-Kurs über Marketing. Sie lernte und lernte, befragte die große Kristallkugel, was denn aus dem Waldheim werden sollte. Da erschien in der Kristallkugel die Fahne der Wanderhotels - best alpine (damals noch Europa Wanderhotels) und damit war das Schicksal besiegelt. Und Zwergenfrau Berta lachte verschmitzt  in sich hinein, denn genau das war es, was sie sich wünschte, lieber rauf auf den Berg, als daheim hinterm Herd.

Da machte sich Zwerg Irgei auf den abenteuerlichen Weg ins Reich der Wanderhotel - best alpine.
Auf engen Pfaden, steilen Anstiegen und vielen Mutproben gelangte er bis zum König. Der wohnte auf einer stattlichen Burg am Rande des mächtigen, steirischen Dachsteingebirges. Zwerg Irgei stand mit klopfendem Herzen vor dem König und brachte sein Anliegen vor.
Der König hieß Koarl der 1. und regierte sein Land mit viel Herzblut. Er war ein blonder, steirischer Hüne kleinerer Statur.

Es lag ihm am Herzen, dass alle Untertanen seines Reiches eine friedvolle, große Familie waren. Die Zwerge waren ihm besonders wichtig. Und weil er so ein großes Herz hatte, sprach er:

Und weil Zwerge auch wichtig sind für das Königreich so darf die Zwergenpension Waldheim einziehen in unser großes, wunderschönes Reich und ist ab nun ein Wanderhotel - best alpine.
Zwerg Irgei machte einen großen Luftsprung vor Freude, küsste König Koarl dem 1. die Füße und rannte nach Hause zu seiner Zwergenfamilie, um die große Freude zu überbringen.

Anno domini November 2005 war es soweit, da stand Zwerg Irgei mit seiner kleinen Frau mit zitternden Knien vor dem Rat der Weisen des Königreiches der Wanderhotels und bekam die steinerne Tafel, die das Bündnis besiegelte.

Die beiden Zwerge Irgei und Berta saßen zwischen den Mächtigen des Reiches, verschüchtert versuchten sie die Sprache der südlichen Völker zu verstehen.
Aber das war schwer, sie redeten in fremden Zungen, nicht alle, aber doch viele. Besonders die Sprache von Franz aus dem Reiche Lüsen war für die neuen Zwerge ein Buch mit 7 Siegeln.

Das Königreich der Wanderhotels wurde vom König nach besten Kräften regiert. Aber um die Bürde der Last zu tragen, stand ein Druide dem König zur Seite, der ähnlich Fürst Metternich, die Staatsgeschäfte lenkte.  Sein Name war Eggehart, er unterstütze den König und das ganze Königreich mit seiner Weisheit, lenkte die Geschicke des Reiches auf das  trefflichste… und ich bin zutiefst davon überzeugt: Er kann sogar Kaffeesatz lesen.

Und dann gibt es in dem immer größer werdenden Reich der Wanderhotels auch Feen. Zierliche, elfenhafte Wesen mit unglaublichen Fähigkeiten – sonst wären sie ja keine Feen!!!
Mit einem Augenaufschlag, den sie sicher bei ‚Bezaubernde Jeannie‘ gelernt haben, bringen sie die Bewohner des Königreiches dazu, das zu tun, was eben getan werden muss.
Denn so ein Königreich wie das der Wanderhotels muss doch alle anderen überstrahlen!!! Das ist das Credo des Königreiches und wirklich, so geschah es, dass die Feen Katiee, Bettie, Naddy und Anaddie mit dem Druiden Eggehart weit über die Grenzen des Königreiches bekannt und geschätzt sind.

So vergingen die Jahre und der König Koarl der 1. wurde alt, er war es müde immer zu regieren. Die Feen wurden ausgesandt um unter den Bewohnern des Reiches den schönsten, klügsten, charmantesten und besten Kandidaten zu finden. Sie schwirrten aus, flogen in alle Teile des Landes, sie suchten und suchten. Im südlichen Tirol, im hintersten Tal, nahe dem Kronplatz war der Kronprinz gefunden. Das Volk jubelte begeistert, als Kronprinz Stefano von Gemeinwohl an ihnen vorbeizog.
Ein bisschen schüchtern und scheu war der neue König, aber Jahr um Jahr wurde er souveräner und leitete die Geschicke seines Landes und seiner Untertanen aufs trefflichste.

Und das muss ich noch erzählen:

Die Statuten des Reiches sind auf das absolute Wohl (eben Gemeinwohl) des Volkes bedacht. So war es Gesetz, dass alle wichtigen Bewohner des Landes 2x im Jahr zu einem großen Fest eingeladen sind. Es war natürlich nicht nur ein Fest, sondern der weise König und sein taktisch kluger Druide verkündeten dabei auch immer die neuen Feldzüge und Kriegspläne, die umgesetzt werden müssen – natürlich wenn möglich ohne Waffengewalt  - um dem Reich zu noch größerem Glanz zu verhelfen und noch besser zu werden. Mehr Wohlstand für das Volk ….

Aber bei dem Fest wurde dann auch ausgelassen gefeiert, getafelt und geschmaust, gesungen, getanzt (na ja, das könnte ja ein bisschen mehr sein, es scheint unter den Bewohnern des Königreiches nimmt die Zahl der Tua-Nia Tänzer immer mehr zu).

Die Feen Katiee, Bettie und Anaddie -  duftig, wunderschön – schweben sie durch die bunte Schar der Gäste des Festes. Ab und zu mit einem Hugo in der Hand an der Bar gesehen.
Zufrieden zündet sich König Stefano eine Zigarre an , neben ihm sitzt Druide Eggehart, der spitzt seine Ohren und  hört was die Zwerge und die Mächtigen des Königreiches zu sagen haben …..

Und damit ist meine Geschichte nun zuende!

Genauso liebevoll und kreativ wie ihre Geschichte ist, führt Petra Gappmaier gemeinsam mit ihrem Mann Georg das Wanderhotel Das Waldheim. Wenn Sie Lust bekommen haben, Petra persönlich kennenzulernen, dann schauen Sie doch einmal vorbei bei den glücklichen Zwergen im Wanderhotel Das Waldheim.

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Zwergin Petra ganz oben ;-)
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Kommentare 1

Gäste - Thomas Burgschwaiger (website) Samstag, 21. November 2015 11:54

Sagenhafte Geschichte ! Danke Petra. Schön das wir solche aktiven und kreativen Mitglieder in unserer Wanderhotel-Familie haben. LG Thomas

Sagenhafte Geschichte ! Danke Petra. Schön das wir solche aktiven und kreativen Mitglieder in unserer Wanderhotel-Familie haben. LG Thomas
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