Kräuter­wanderung im Schwarzwald

Der leidenschaftliche Koch, zertifizierte Wanderführer und Gastgeber im Hotel-Gasthof Rosengarten, Friedrich Klumpp, kennt nicht nur die Wege, sondern auch die Geheimnisse, die am Wegesrand wachsen. Er nimmt dich in seiner Funktion als Wander-Koch mit auf eine Kräuterwanderung im Schwarzwald, die absolut einzigartig ist.

Der Wander-Koch von Baiersbronn

Wildkräuter, Beeren, Nadeln – die wilde Speisekammer des Schwarzwalds. Bei seiner geführten Kräuterwanderung im Schwarzwald nimmt er dich mit hinaus in die Natur. Dort, wo Moos den Boden weich polstert, der Duft von Tannenharz in der Luft liegt – und wo sich entdecken lässt, wie überraschend aromatisch das Wilde schmecken kann. Ein Erlebnis für alle Sinne.

 

Weit über Baiersbronn hinaus bekannt ist Friedrich Klumpp für sein
5-Gänge-Waldmenü. Gekocht wird unterwegs – auf offenem Feuer – mit allem, was Wald und Wiese schenken: Wildkräuter, Beeren, Fichtennadeln, dazu Produkte aus der Region. Im Wanderhotel Rosengarten im Schwarzwald verschmelzen Wandern und Genuss zu einem kulinarischen Naturerlebnis, das du so schnell nicht vergisst.

Kräuter­wanderung im Schwarzwald
© Pauline Joosten

Kleiner Guide für deine eigene Kräuterwanderung

Du willst dich selbst auf eine Sammelwanderung begeben? Dann sei achtsam. Die Natur ist kein Supermarkt – und nicht alles, was einladend aussieht, ist auch essbar. Pflücke nur, was du einwandfrei erkennst und nicht an Orten, wo Hunde ausgeführt werden!

Bei einer geführten Kräuterwanderung im Schwarzwald findet man wilde Himbeeren.

© Canva

Waldhimbeere

Zart, süß und duftend – die kleinen Wildhimbeeren wachsen an dornenbewehrten Sträuchern entlang sonniger Waldränder.

  • Verwechslungsgefahr: Wildhimbeeren sind essbar, Verwechslungen mit giftigen Pflanzen wie dem Schwarzen Nachtschatten sind selten, aber vorsichtig sollte man dennoch sein. Ein sicheres Erkennungsmerkmal: Die Himbeeren lassen sich leicht vom Stiel lösen.
  • Ideale Sammelzeit: Juli bis August, wenn die Beeren tiefrot und weich sind.
  • Tipp vom Wanderkoch: „Die wilde Himbeere ist viel aromatischer als die gezüchtete. Am besten schmeckt sie frisch vom Strauch – ein Sommergeschenk der Natur."  

Walderdbeere

Klein, zart und intensiv im Geschmack – die Walderdbeere ist der heimliche Star unter den Wildbeeren. Sie wächst am Boden, oft versteckt zwischen Gräsern, an Waldrändern und auf sonnigen Lichtungen.

  • Verwechslungsgefahr: Es gibt keine giftigen Doppelgänger, nur die geschmacklose Indische Scheinerdbeere, die gelbe Blüten hat, während die Erdbeere weiße Blüten zeigt.
  • Ideale Sammelzeit: Juni bis Juli, wenn die Beeren leuchtend rot und aromatisch sind.
  • Tipp vom Wanderkoch: „Sie ist winzig, aber geschmacklich kaum zu toppen. Eine Handvoll davon ist wie ein Dessert mitten auf dem Wanderweg."
Bei der Kräuterwanderung im Schwarzwald findet man wilde Walderdbeeren.

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Bei der Kräuterwanderung im Schwarzwald findet man wilde Heidelbeeren.

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Heidelbeere

Die wilden Heidelbeeren wachsen in lichten Wäldern und färben beim Pflücken die Finger, beim Essen die Zunge blau – ein gutes Zeichen!

  • Verwechslungsgefahr: Die Rauschbeere sieht ähnlich aus, hat aber helles Fruchtfleisch und schmeckt fade. In größeren Mengen kann sie leicht berauschend wirken. Ein sicheres Merkmal: echte Heidelbeeren haben dunkles Fruchtfleisch.
  • Ideale Sammelzeit: Juli bis August, wenn die Beeren prall und aromatisch sind.
  • Tipp vom Wanderkoch: „Wenn das Fruchtfleisch dunkelblau ist, ist es eine echte Heidelbeere – und voller gesunder Inhaltsstoffe. Sogar die Heidelbeerblüten kann man essen. Sie schmecken nicht so intensiv, aber auch sehr gut.“

Spitzwegerich

Der kleine Helfer am Wegesrand ist mild-herb im Geschmack, aber kraftvoll in der Wirkung.

  • Verwechslungsgefahr: Verwechslungen mit ähnlichen Wegericharten sind meist unbedenklich, da alle essbar sind.
  • Ideale Sammelzeit: Mai bis September, wenn Blätter und Blüten frisch und saftig sind.
  • Tipp vom Wanderkoch: „Ein Blatt zerreiben und auf die Haut legen – das hilft sofort bei Brennnesseln oder Mückenstichen. Spitzwegerichköpfchen, so nennt man die Blüten, schmecken sehr nach frischen Champignons.“
Spitzwegerich wird bei der Kräuterwanderung im Schwarzwald gern gepflückt.

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Aus den weißen Mädesüßblüten kann man selbstgemachten Sirup machen.

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Mädesüß

Das Mädesüß ist eine duftende Wildpflanze an feuchten Wiesenrändern und Bachufern. Süßlich-aromatisch im Geschmack, mit einem Hauch von Mandeln und Vanille.

  • Verwechslungsgefahr: Vorsicht bei ähnlichen Pflanzen wie der giftigen Schierling-Art. Nur sicher erkennbare Mädesüßblüten sammeln: weiße Dolden, angenehmer Duft, keine stark gefiederten Blätter.
  • Ideale Sammelzeit: Juni bis August, wenn die Blüten vollständig geöffnet und aromatisch sind.
  • Tipp vom Wanderkoch: „Die Blüten eignen sich perfekt für Sirup, Tee oder Desserts. Schon ein paar Blüten verleihen Getränken ein feines Sommeraroma.“

Deine Kräuterwanderung im Schwarzwald

Du möchtest mitwandern, riechen, schmecken – und lernen, welche Pflanzen wirklich auf den Teller dürfen? Dann komm ins Wanderhotel Rosengarten. Hier verbindet sich der Genuss der Region mit der Weisheit der Natur. Und Friedrich Klumpp zeigt dir, wie aus dem, was am Wegesrand wächst, kleine Wunder entstehen.

 

Warum wir dieses Wanderhotel lieben

  • 5-Gänge Wildmenü während einer Wanderung
  • Sehr familiäre und herzliche Atmosphäre
  • "Baiersbronner Wanderhimmel" mit über 500 km ausgewiesenen Wanderwegen
Dass dein Wanderurlaub im Schwarzwald unvergesslich wird, dafür sorgen Carmen und Friedrich vom Hotel-Gasthof Rosengarten.

© Hotel-Gasthof Rosengarten

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