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Der Zug der Schafe über die Alpen

Katja Schmidt, 6. August 2012, Rubrik: Brauchtum
Schon seit mehr als 6000 Jahren werden die Routen der Schaftriebe über die Ötztaler Alpen genutzt. So kann auch der Ötzi-Fund am Tisenjoch in diesem Zusammenhang gesehen werden. Die Weiderechte der Südtiroler Bauern auf den österreichischen Almen des Rofenbergs stammen aus dem 14.Jahrhundert.

Auch heute noch werden jedes Jahr rund 4000 Schafe aus dem Südtiroler Schnalstal in die Weidegebiete des hinteren Ötztales getrieben. Dabei müssen Tiere und Hirten teilweise vergletscherte Passrouten wählen, die entweder über das Hochjoch (2770 m) oder das Niederjoch (3.019 m) in die Hochalmen über Vent führen. Beim Zug über die Alpen legen sowohl im Juni wie auch im September die Schafherden mit ihren Hirten und Hunden in einem Zweitage-Marsch rund 44 Kilometer zurück und überqueren dabei steile Fels- und Eisrinnen.

Dieses Jahr findet der Schaftrieb über die Alpen von der Rofenberg-Alm ins Schnalstal am 9.September statt. Wenn alles gut geht, gibt es in Kurzras ein großes Hirtenfest mit Tanzlmusik, Alphornbläsern und vielen kulinarischen Spezialitäten aus dem Schnalstal.

Diese faszinierende Tradition können die Gäste des Wanderhotels „Goldenes Kreuz“ zeitnah und sehr intensiv miterleben, wenn sie rechtzeitig ins Schnalstal anreisen.
 
Spezielles Angebot: Der Zug der Schafe

Schafübertrieb Schnalstal Niederjoch klein

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