bg-body
Blog
0 Kommentare

Altweibersommer und wo die Buchen die Hüllen fallen lassen

Nadine Mandler, 6. September 2012, Rubrik: Touren
Wanderurlaub im Spätherbst

Mit älteren Damen hat die letzte Schönwetterperiode des Jahres nichts zu tun. Der Begriff stammt von dem althochdeutschen „weiben“, womit das Knüpfen von Spinnweben bezeichnet wurde. Auch heute noch segeln die jungen Baldachinspinnen zu dieser Zeit mit Hilfe ihrer Spinnfäden durch die Luft.


Die späten Sommerwochen und ersten Herbsttage ist eine Zeit der unbegrenzten Möglichkeiten – zumindest, was das Wetter betrifft. Wanderer brauchen sich von den Launen der Natur nicht allzu sehr einschränken zu lassen. Eine gute Funktionsjacke und ein Fleece reichen schon aus, um Wind und Wetter die kalte Schulter zu zeigen.

Wenn dann auch die Bäume ihre Blätter verlieren, führt der Weg für Wanderer durch raschelndes Laub. Die Rotbuche lässt dabei die Hüllen fallen und verliert die meisten Blätter: 200.000 sind es pro Baum. In getrocknetem Zustand wiegen sie 20 Kilo und würde man sie alle aneinanderlegen, wäre eine Fläche von 300 Quadratmetern bedeckt.

Die schönsten Buchenwälder findet man in kalk- und nährstoffreichen Gegenden mit feuchtem Klima. Wanderungen zu Zeiten des Altweibersommers sind daher besonders im Nationalpark Kalkalpen/Oberösterreich (Hotel Poppengut), im Salzburger Tennengebirge/Salzburg (Hotel Das Waldheim) und am Seefelder Plateau/Tirol (Bergresort Seefeld) ein wunderbares Vergnügen. Die Wanderhotels in diesen Regionen zeigen Ihnen die schönsten Wege durch das raschelnde Laub.

Kommentare

Derzeit gibt es keine Kommentare. Schreibe den ersten Kommentar!

Kommentar